Fünftes HPBoat-Treffen Nord in Hoya/Weser

 

 

Am 15. und 16. August 2026 wird Hoya/Weser das Mekka der norddeutschen Tretbootfahrenden sein. Der HPV e.V. darf zum vierten Mal die Hafenanlage mit ihren idealen Bedingungen nutzen.

 

 

Die Bewegung auf dem Wasser durch Muskelkraft in der Kombination mit den technischen Raffinessen der Tretboote bestimmen dieses Wochenende. Wir erwarten studentische Teams mit Erfahrungen von der jährlich stattfindenden International Waterbike Regatta (IWR) und etliche private Tretboote. Dieses Treffen dient immer wieder der Vernetzung und dem Erfahrungsaustausch.

 

 

 

Sicher stellen die Teams der norddeutschen Schiffbaustudierenden, die zur europäischen Spitzenklasse gehören, wieder die Favoriten, aber auch das eine oder andere Privatboot ist für eine Überraschung gut und kann evtl. einen Medaillenplatz erreichen. In Hoya wird am Samstag der Pfahlzugkraft-Wettbewerb ausgetragen und am Sonntag das Langstreckenrennen. Samstagabend steht wieder eine Lichterfahrt auf Programm.

 

Pfahlzugkraft-Wettbewerb: Bei einem Pfahlzugkraft-Wettbewerb wird eine Zugwaage mit Hilfe eines Festmachers zwischen einem Tretboot und einem fest stehenden Pfahl befestigt. Das Tretboot zieht nun 30 Sekunden lang am Festmacher und die Waage zeigt an, wie viele Kilo Kraft das Tretboot aufbringt.

 

Ebenso sind wieder Zuschauende und Helfende herzlich willkommen! Die Übernachtung im eigenen Zelt, gemeinschaftliches Grillen am Samstagabend und das Frühstück am Sonntag wird preiswert angeboten. Anmeldungen von Teams und Booten nehmen wir unter [email protected] entgegen. Zuschauende können sich ab dem 1. August anmelden. Aktuelle Infos findet ihr immer unter https://oldenburger-liegeradgruppe.jimdofree.com/hpboat.

 

 

 


Infoblock HP-Boat:

Anreise
ab Freitagabend, den 14. August 2026 oder Samstagvormittag, den 15. August 2026.
Abreise bis spätestens Sonntagnachmittag, den 16. August 2026.
Übernachten: Im selbst mitgebrachten Zelt, Wohnwagen oder Campingbus mit Blick auf den Ziegeleisee (der Platz hinterm Bootshaus) oder vorm Deich mit Weserblick.
Boote: Die Boote könnt ihr neben eurem Nachtlager abstellen, auch in einem selbstmitgebrachten Pavillon unterstellen oder in der Bootshalle des WSV.
Anschrift: WSV Hoya/Weser e.V., Stettiner Straße 39, 27318 Hoya Weser (50 Kilometer südlich von Bremen).
Programm: Pfahlzugkraft-Wettbewerb und Langstreckenrennen (Paddel an Bord ist Pflicht), Lampionfahrt, evtl. mit der Kanuabteilung des WSV Hoya.
Parkplatz:
In unmittelbarer Nähe sind kostenlose Parkplätze für Autos/Anhänger vorhanden.
Revier:
Neben der Weser mit geringer Strömungsgeschwindigkeit und Berufsschifffahrt steht der kleine idyllische Ziegeleisee zur Verfügung.
Anmeldung: HP-Boat Teams melden sich bitte bei [email protected] an. Zuschauer sind ebenfalls herzlich willkommen! Sie können ab dem 01. August 2026 anmelden.
Abendbrot am Samstag:
Zur Verfügung steht ein großer befeuerter Grill, den jeder mit seinem Grillgut belegen kann, sowie Senf und Ketchup. Auch Beilagen wie Brot oder Salat sollte jeder selbst mitbringen oder vor Ort besorgen. Denkt bitte an Teller und Besteck! Tische und Sitzgelegenheiten sind ausreichend vorhanden, ebenso bei schlechtem Wetter ein Unterstand zum Verweilen.
Eine begrenzte Menge Bier (mit Alkohol oder alkoholfrei) zum Selbstkostenpreis steht zur Verfügung. Andere Getränke (z.B. Säfte, Wein etc.) müssen in Eigenregie besorgt werden. In der Nähe ist ein Supermarkt, der bis 21.00 Uhr geöffnet hat.
Sanitäre Anlagen: Es stehen uns die ganze Zeit die sehr guten sanitären Anlagen zur Verfügung (WC und warme Duschen) und eine kleine Teeküche.
Frühstück am Sonntag: Hier wird Kaffee, Tee, Zucker und Milch gestellt sowie Brötchen und Butter. Auflage (Marmelade, Käse oder Wurst), Besteck, Teller sowie Tasse hat jeder selbst dabei.
Kosten: Für dieses Paket (Samstag bis Sonntag) bekomme ich von jedem Teilnehmer*in 12,50 Euro, die Übernachtung von Freitag auf Samstag kostet 9,00 Euro. Die Kosten zahlt ihr in bar beim Frühstück.
Weitere Infos und eine Teilnehmerliste gibt es auf der Oldenburger Homepage HPBoat. Ab Anfang August wird die Teilnehmerliste regelmäßig aktualisiert.

 

 

 

 

 

Letzte Vorbereitungen zur Langstrecke.
Letzte Vorbereitungen zur Langstrecke.

4. HPB-Treffen Nord, diesmal in Jabel
Deutsche Tretbootenthusiasten treffen sich an der Mecklenburgischen Seenplatte

 

Am 13. und 14. September 2025 stand auf dem jabelschen See alles im Zeichen des Tretbootsportes. Einige der schnellsten Tretboote Europas trafen sich, wobei neben dem lockeren Austausch über technische Raffinessen auch zwei Wettbewerbe auf dem Programm standen.

 

Der Ort Jabel ist in Bezug auf das Radfahren über die Gemeindegrenzen hinweg vor allem durch den Radweg Berlin–Kopenhagen bekannt. Doch dass man hier auch auf dem Wasser hervorragend radeln kann, wurde spätestens beim 4. HPB-Treffen klar. HPB steht dabei für Human Powered Boats, also rein durch Muskelkraft angetriebene Boote. Einige Tüftler suchen unter diesem Überbegriff nach möglichst guten technischen Lösungen, um die begrenzte Antriebsleistung effizient zum Bootfahren zu nutzen. Für ein Wochenende, an dem die verschiedenen Konzepte auf dem Wasser ihr Potenzial zeigen konnten, stellte die Gemeinde Jabel die Badewiese und die sanitären Anlagen des Campingplatzes zur Verfügung. Hierfür möchten wir der Gemeinde und stellvertretend dem Bürgermeister Johannes Güssmer herzlich Danke sagen! Wir fanden hier gute Rahmenbedingungen und einen weiteren tollen Ort, um nach dreimal Hoya an der Weser ein anderes Gewässer für das HPB-Treffen kennen zu lernen.

 

 

Natur + Muskelkraft + technische Raffinessen = Tretbootfahren!

 

 

Der besondere Reiz des Tretbootfahrens wird ausgemacht durch die Kombination aus sportlicher Muskelkraft, den technischen Besonderheiten der Boote und dem einzigartigen Erlebnis, die Natur und die Umgebung aus einer bestimmten Perspektive zu genießen. Dafür angereist waren drei studentische Teams aus Rostock, Bremen und Duisburg sowie sieben private Tretboote aus Jabel, Rostock, Lübeck, Oldenburg und Karlsruhe. Die Boote der studentischen Teams messen sich jedes Jahr im Rahmen der International Waterbike Regatta IWR und werden stetig durch und für den Wettbewerb optimiert. Daher waren die Favoritenrollen schon vor den Wettbewerben durch diese Boote klar besetzt.

 

Tradition seit 30 Jahren!

Die "International Waterbike Regatta" (IWR) ist eine im Jahr 1978 auf Initiative einiger Hannoveraner Schiffbaustudent*innen entstandene Regatta, bei der sich die Teilnehmenden im Renntretbootbau messen. Nach kurzer Zeit fand diese Veranstaltung eine immer größere Anhängerschaft und beschränkte sich innerhalb weniger Jahre nicht mehr nur auf Deutschland, sondern begrüßt seither Teilnehmende aus ganz Europa. Die Regatta wird jedes Jahr von den Studenten*innen einer anderen maschinen- und schiffbaulich orientierten Hochschule ausgetragen. Seither bietet sie neben sportlichen Aktivitäten und dem technisch-konstruktiven Wettbewerb eine interessante Plattform, um sich auszutauschen und internationale Kontakte zu knüpfen.

 

Samstag rollten ab morgens einige lange Anhänger mit Tretbooten, Zelten und Pavillons an und die Teilnehmenden bauten oberhalb der Badestelle ein Regattadorf auf. Wem dabei zu warm wurde, der ging eben zur Abkühlung in den See. Am frühen Nachmittag wurde die Veranstaltung eröffnet und der Programmablauf vorgestellt. Nach einem kurzen Briefing startete der Pfahlzugkraft-Wettbewerb. Dabei wird die durchschnittliche Kraft ermittelt, mit der die Boote innerhalb von 30 Sekunden an einem Festmacher ziehen. Das Siegerboot „close to Perfection“ der Uni Duisburg knackte mit 111,53 kg deutlich die 100 kg Marke.

 

Gegen 18:30 Uhr trafen sich alle abgekämpft und frisch gebadet zum gemeinsamen Grillen. Die aufziehende Wetterfront tat der guten Stimmung keinen Abbruch, sodass nach den anschließenden Aufräumarbeiten der Grillabend den Abschluss des Tages bildete.

 

Am Sonntagmorgen zog um 8:30 Uhr der Geruch von Kaffee auf der Wiese auf und die Sonne begann sich vorsichtig durch die Wolken zu zeigen. Bis 10:00 Uhr gab es die Möglichkeit zu frühstücken, um danach die letzten Vorbereitungen für das Langstreckenrennen zu erledigen. Die Bojen für den 6 km-Kurs mit 3 Runden wurden ausgelegt, letzte Kleinigkeiten an den Booten justiert und alle in Startposition gebracht. Ohne Fehlstart konnte gestartet werden und es ergab sich ein imposantes Bild auf dem See, welches einige Zuschauer angelockt hatte.

 

Um 13:00 Uhr endete das HPB-Treffen mit den Siegerehrungen und Danksagungen. Hier wurden Hauptorganisator Iven Topp und Wettfahrtleiter Olaf Wohler (der sich schon dreimal in Hoya bewährt hatte) erwähnt. Die Favoriten setzten sich klar durch und machten in beiden Disziplinen das Podium unter sich aus. Bei den Privatbooten überzeugte „WATERSPEED holiday“ aus Oldenburg mit einem erstaunlichen 4. Platz beim Pfahlzugkraft-Wettbewerb und das Tretboot aus Jabel von Iven mit einem gutem 4. Platz beim Langstreckenrennen. Alle Teilnehmenden bedankten sich für das gelungene Treffen. Aus Rostock kam noch einmal die Einladung zur nächsten IWR im Mai 2026. Ebenso wurde ein nächstes HPB-Treffen im September 2026 angekündigt. Der Veranstaltungsort entscheidet sich noch zwischen noch einmal Jabel oder wieder in Hoya.

 

Wettbewerb Ergebnisse

Pfahlzugkraft-Wettbewerb                         Langstreckenrennen 6000 Meter

1. Platz „close to perfection“ Duisburg         1. Platz „annaΧ“ Rostock

2. Platz „Reignbow“ Bremen                         2. Platz „Reignbow“ Bremen

3. Platz „annaΧ“ Rostock                              3. Platz „close to perfection“ Duisburg

 

Glückliche Gastgeber nach einem 3. Platz im Langstreckenrennen.
Glückliche Gastgeber nach einem 3. Platz im Langstreckenrennen.

3. HP-Boat-Treffen mit Tretbooten in Hoya

 

 

 

Pfahlzugkraft-Wettbewerb und Langstreckenrennen

 

 

Tretboot WATERSPEED Holiday aus Oldenburg auf den 3. Platz

 

 

 

Nach dem Erfolg in den vergangenen Jahren fand auch 2024 am Wochenende 31. August und 1. September wieder ein HP-Boat-Treffen in Hoya statt. Eines der Besonderheiten dieses Treffens ist, das Teilnehmer*innen innerhalb und außerhalb der Studierendenteams antreten. Unter anderem stehen die Disziplinen Pfahlzug und Langstrecke an, aber auch der Austausch über verschiedene Technologien steht im Fokus der Veranstaltung und das gesellige Beisammensein.

 

Dieses Jahr kamen die Teilnehmer*innen der Schiffbaustudierenden-Tretbootteams (International Waterbike) aus Rostock, Hamburg und Bremen sowie private Tretboote über den Verein Human Powered Vehicles Deutschland e.V. nach Hoya. Die privaten Tretboote kamen aus Lübeck (zwei), Jabel-Müritz, Bremen und Oldenburg. Welchen Stellenwert dieses Treffen jetzt schon hat, das sagte ein Teilnehmer der Uni Rostock: „Wir fahren dieses Jahr zur International Waterbike Regatta in Flensburg, nach Hoya und vielleicht noch nach Hamburg.“

 

Am Samstag nach der Begrüßung und dem Briefing starteten alle sofort mit dem Pfahlzug-Wettbewerb. Bei dem ein oder anderen Boot wurde hier schon das Material sehr beansprucht, so dass es handwerkliche Aufgaben bis in die Nacht gab. Nach dem gemeinsamen Grillen rundete dieses Jahr zum ersten Mal eine Lichterfahrt zusammen mit der Kanuabteilung des WSV-Hoya auf der Weser den Abend ab. Am Sonntag nach dem Frühstück fand dann als Höhepunkt ein Langstreckenrennen über 4 Kilometer statt.

 

 

 

Ergebnisse

Beim Pfahlzug lag die „Reynold“ von der Uni Hamburg mit 64,9 Kg deutlich vorne. Es folgte „Renate“ (Uni Rostock) mit 38,3 Kg vor der „reignbow“ (Uni Bremen) mit 27,4 Kg. Beim Langstreckenrennen führte die „reignbow“ (Uni Bremen) vor der „Reynold“ (Uni Hamburg). Den 3. Platz konnte sich aber ein privates Tretboot erkämpfen, die „WATERSPEED Holiday“ aus Oldenburg.

 

 

 

Nach der Siegerehrung am Sonntagmittag räumten alle das Gelände; es gab dabei noch den ein oder anderen fachlichen Austausch und gute Tipps für die Mitbewerber für das nächste Treffen. Mit auf dem Weg wurde auch allen gegeben, dass es ein 4. HP-Boat-Treffen 2024 geben wird.

 

2. HPBoat Treffen in Hoya Weser am 9. bis 10. September 2023

2. HPBoat Treffen in Hoya Weser am 9. bis 10. September 2023
Der Bericht aus der Info-Bull 233 bschreibt das Treffen in Hoya/Weser sehr gut und macht Appetit auf mehr.
IB 233 hpboat.pdf
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Wettbewerb Ergebnisse

 

Samstag

 

Pfahlzugkraft-Wettbewerb

 

1.        „close to perfection“ Duisburg 102,6 Kg

 

2.       „Reynold“ Hamburg                       80,2 Kg

 

3.       „Aluminia“ Bremen                        58,9 Kg

 

 

Sonntag

 

Langstreckenrennen 4000 Meter

 

1.       „Reynold“ Hamburg

 

2.       „Rainbow“ Bremen

 

3.       „annaX“ Rostock

 

1. HPBoat Treffen in Hoya Weser am 3. bis 5. September 2022

Bericht hier oder hier!