Inforunde an der Wempe Uhr.
Inforunde an der Wempe Uhr.

 

Die SanaKuKa Mai ging nach Elsfleth

auf den Spuren vom „Gülden Gerd“

 

Bei gutem Frühlingswetter ging es auf der Südseite der Hunte nach Elsfleth. Nach der flotten Anreise mit einer Pause wartete Herwart mit seinem frisch renovierten Quest schon am KeesKokenHuus. Wir waren beim Chef schon angekündigt, sodass wir uns sogleich über die leckeren selbstgebackenen Torten hermachen konnten. Dabei erzählte der Chef, als zugereister Bremer, sogleich einiges zu seiner kleinen Liebe, der Stadt Elsfleth.

 

Unser nächstes Ziel nach der Stärkung war der neue Allgemeinladen, ein eher zukünftiges Modell gegen leere Innenstädte in Zusammenarbeit mit der Uni Bremerhaven. Danach ging es zur Wempe Uhr und die Geschichte von Gerhard Wempe wurde erzählt. Der „Güldne Gerd“ war schließlich einer der ersten Hochradfahrer in Elsfleth. Wahnsinn diese Typen auf den Hochrädern! Wir sind da doch eher ganz tief unten unterwegs. Und so ging es Gerd ja auch. Zuerst erfolgreich in Elsfleth, dann ging es bergab. Dann in Oldenburg wieder oben auf und tief unten, bis er in Hamburg mit der Luxusdynastie Wempe seinen Durchbuch hatte.

 

Der Heimweg nördlich der Hunte rollte flott ohne Pause. So machten wir am Klärwerk in Oldenburg den letzten Halt und verabschiedeten uns für diese SanaKuKa!

 

 

SanaKuKa im April zu Besuch bei Opa Geerd!

 

Der April ist für seine Wetterkapriolen ja bekannt. Was soll man machen, bei so wechselhaftem Wetter? Für die SanaKuKa fiel uns dasselbe ein, wie so manchen anderen Menschen auch im Alltag: Ein Verwandtschaftsbesuch bei Opa Geerd. Hier könnten wir den ersten Hagelschauer abwettern und dann kurz über Land zum warmen Lehmoffen ins Café Huntewasser fahren. Unser Plan ging voll auf!

 

13 Liegeradfahrer*innen fuhren durch die Stadt zu Opa Geerd in seinen alten Laden und schauten sich die Ausstellung in 5 Räumen über die Oldenburger Fahrradgeschichte an. Neben den Infotafeln über 56 Oldenburger Fahrradmarken, die Radrennbahn in Bloherfelde und in Donnerschwee, das afri-Cola Rennen begeisterte unsere Frauen das Damenpolo. Aber auch in den Regalen und Schüben entdeckten wir so manches original verpacktes Neu-Teil aus dem letzten Jahrhundert! Wahnsinn, was da alles so in den Regalen schlummert!

 

Dann war der Himmel wieder blau und der Westwind trieb uns durch die Stadt in Richtung Hunte, es ging vorbei am Stadtwald und dem Kloster Blankenburg zum Café Huntewasser. Hier kamen wir mit den ersten Regentropfen wieder an und freuten uns über den reservierten Raum mit dem warmen Lehm Ofen. In gemütlicher Runde an einer langen Tafel bei kurzweiligen Gesprächen fiel es gar nicht auf, dass die Kaffeemaschine immer noch nicht schneller geworden ist. So genossen wir die Zeit dort und freuten uns über die Regentropfen an den Fensterscheiben. Gegen 16:30 Uhr schaute Martin über den Deich und meinte: „Wir können es wagen, nach Oldenburg zu radeln.“ Und er behielt recht, wir kamen trocken in Oldenburg an. Also, SanaKuKa im April fordert uns schon, aber geht doch!

 

 

Hallo (Liege) Fahrrad 2022
Nach zwei Jahren Pause war es endlich mal wieder soweit. Und dann auch gleich mit zwei Ständen! Auf dem Rathausmarkt war das Thema Velomobile, Gesellschaftsräder und Probesitzen auf Liegeradsitzen angesagt. Und auf dem Schlossplatz gab es den Kinderliegerad Parcours mit 10 Trikes für Kinder und ein Kuchenbüffet für unsere Gäste und den Liegeradstammtisch.

 

Die Oldenburger waren aufgerufen mit dem Liegerad zu kommen, um Probefahrten anzubieten. Aber umso schöner, dass einige Liegeradfreunde die Anfahrt von außerhalb mit dem Velomobil angetreten sind. Unzählige Liegeräder und über 10 Velomobile waren vor Ort. Danke für euer Kommen, Mithelfen oder Unterstützen!

 

Leider habt ihr den Kuchen trotz großer Bemühungen nicht ganz geschafft!

 

Und das Beste am Schluss war dann noch das "Feierabendbier" auf dem Schlossplatz in der Abendsonne!

 

 

Velomobilausfahrt nach Dangast

– ein Aufeinandertreffen aus vielen Himmelsrichtungen!

 

 

Zwei Velomobile starteten am Vormittag In Oldenburg, um dann am Vareler Hafen auf Marina und Timo zu treffen, die aus Sande angereist waren. Später kam noch Kurbel aus Aurich dazu. Dank Marina und Timo hatten wir einen Tisch in einem der vielen Restaurants und so konnten wir uns das erste Mal stärken, um danach die weiteren Kilometer nach Dangast zurückzulegen. Hier war die Dame aus der Touristeninformation schier weg begeistert, weil wir nicht mit Verbrennern angereist waren. Natürlich durfte der obligatorische Rhabarberkuchen nicht fehlen und vor der zweiten Runde traf auch Lars aus Oldenburg ein.

 

 

 

Mehr als gut gestärkt traten wir unsere Rückwege an. Nach einem kurzen Stück gemeinsam am Deich entlang trennten sich aber unsere Wege. Alle waren wir uns aber einig, dass die Neuauflage der GOL-Tour 2022 allen sehr viel Spaß bereitet hat. Wir sehen einer weiteren Auflage mit viel Freude entgegen.

 

Alle Liegeradfahrer*innen und der Hund durften in den Dorfkrug, die tollen Räder mussten leider draußen bleiben :)
Alle Liegeradfahrer*innen und der Hund durften in den Dorfkrug, die tollen Räder mussten leider draußen bleiben :)

 

Frühstücksausfahrt ins Delfshausener Moor

 

Die Wiesen waren überschwemmt, im Moor stand reichlich Wasser. Kahle Birken am Wegesrand spendeten zum Glück bei blauem Himmel und 4°C keinen Schatten. Der Nordostwind war schwach und säuselte so nur leicht von vorne und die Wege im Moor waren mit Winterschäden versehen.

 

19 Liegeradfahrer*innen kamen in Genuss dieser herrlichen Ausfahrt aus dem Winterschlaf. 6 Liegeradfahrer*innen plus Hund konnten diesen Genuss nur ansatzweise aus der Blechdose wahrnehmen. Aber schön, das ihr alle dabei gewesen seid!

 

Das Frühstückbüffet im Delfshauser Dorfkrug ist geprägt von den leckeren Backwaren aus der eigenen Hausbäckerei: Brot, Brötchen und Croissants in vielen Variationen. „Dazu muss eine der Töchter aus dem Hause noch einen Metzger gut kennen.“ Die Fleischauswahl war riesig, aber auch Käse, Fisch und Veganes war reichlich da. Genau das Richtige für eine hungrige Meute Liegeradfahrer*innen. Und so wurde das Büffet geputzt und für manch einen war das Frühstück auch gleichzeitig das Mittagessen.

 

Nach getaner „Arbeit“ am Büffet ging es wieder Richtung Heimat. Der Nordostwind und die Kohlenhydrate trieben uns fix wieder nach Oldenburg. Vielleicht für die einen oder anderen wieder zu Kaffee und Kuchen!

 

Winter ade! Frühlingsgefühle?

Die Sonne zeigte sich von der besten Seite, der kalte Ostwind trieb 9 warm verpackte Liegeradler*innen über zahlreiche unbekannte Wege die Geburtshelferstrecke und die Goldene Linie entlang nach Portsloge und Ekern, an der 450-Jahre-Eiche in Ohrwege vorbei zum Cafè nach Bad Zwischenahn. Herrlich - 25km in der wärmenden Sonne zu liegen und dann den warmen Kaffee mit leckerem Kuchen zu erreichen. Trotz einiger teilweise festzustellender Konditionsmängel bei Gegenwind waren am Ende 45 km mehr auf dem Tacho. Eine perfekte Vorbereitung auf die morgige Frühstückstour nach Delfshausen.

Die Speisekarte von Klaus!
Die Speisekarte von Klaus!

 

Der Spieltisch von 1865…

 

Die Februar SanaKuKa stand an. Geplant war eine Tour zu einem Kaffee mit über 25 Torten auf der Karte im südoldenburgischen Land. Am Freitag vor der SanaKuKa kam die Absage, das Kaffee ist aus gesundheitlichen Gründen geschlossen. Jetzt hieß es schnell Ersatz zu finden!

 

Am Freitagabend telefonierte ich mit Karl Heinz von Handwerk und Kunst. Natürlich können wir Morgen mit ca. 10 Liegeradfahrer*innen kommen. „Welche Torte möchtest du denn gerne?“ fragte er noch und fügte hinzu, dass Klaus gleich anfängt zu backen. „Mir reicht es, wenn ich Klaus seine Lieblingstorte kennenlerne!“ entgegnete ich.

 

11 Liegeradfahrer*innen kamen beim Kaffee an. Karl Heinz begrüßte uns, und wir richteten es uns hinten in seinem ehemaligen Wohnzimmer gemütlich ein. Klaus hatte auch schon seine 7 Lieblingstorten fertig und hatte in der restlichen Zeit noch eine Speisekarte kreiert!

 

Es war eine gemütliche Runde zwischen Kunst und Kultur. Gegen Ende spielten wir auf dem alten ausklappbaren Tisch von 1865 noch eine Runde Nabomberle. Die gemischte Mannschaft schlug dreimal das Herrenteam. Es war eine deutliche Lektion, ebenso wie wir gelernt hatten, das Klaus nicht nur eine Lieblingstorte hat!

 

Handwerk und Kunst - hier macht man gute Torten!
Handwerk und Kunst - hier macht man gute Torten!

Neujahrs-SanaKuKa 2022 ...

..., d.h. strahlender Sonnenschein, kalte Füße, klamme Finger, perlender frischer Sekt, selbstgebackener Schoko-Nuss-Kuchen mit extradicker(!) Schokoglasur, extremste Schleichwege unter kundiger Führung, maximale Kurvenfahrten bei minimalster Durchschnittsgeschwindigkeit, klarer Sieg der „Holzgruppe“ über Team „Plastik“ im Crosboccia, viel Spaß und gute Laune unterwegs und herrliche Kaffeespezialitäten mit interessanten Gesprächen im warmen Caf'è am Ziel.