Auftakttour STADTRADELN

Für die Velomobile aus Oldenburg und um zu wurde eine Eröffnungstour angeboten, die „Schnelle Tour“ vom 3. GOL. Der Start war um 11:00 Uhr im Hochheider Weg. Es geht über Land zum Künstlerdorf Dangast am Jadebusen. Unter dem Motto Kilometerschrubben trafen sich dann nur zwei einsame Milane, die aber bei besten Wetter an die Küste und zurückflogen.

 

 

Kein Weg kann zu weit sein…

 

Die SanaKuKa September fand unter dem Slogan „Berliner und Spiele“ statt. Zuerst führte uns der Weg Richtung Süden auf verschlungenen Wegen zwischen Osternburger Kanal und Hunte in Richtung Tungeln. Dort gibt es die berühmt berüchtigten Berliner von Paul, der seine Teiglinge extra in Bremen nach eigener Rezeptur herstellen lässt. In diesen Tagen gab es die leckeren Eierlikör-Berliner, mit ordentlicher Füllung aus Eierlikör, angereichert mit Vanille-Creme.

 

Den Vorteil hatten unsere Trike-Fahrer*innen, die auch einen dritten Berliner zu sich nehmen konnten. Die Fahrer*innen mit den Einspurern mussten da schon mehr Haushalten und auf ihre Fahrtüchtigkeit achten. Aber egal, genießen konnten wir die Berliner alle und zu der frühen Stunde hatten wir auch das Café für uns.

 

Der nächste Halt war für das Spiel. An der Mündung der Lethe in die Hunte packte Hanna einige skandinavische Spiele aus. Sechs Teilnehmer*innen konnten das schon etwas bekanntere finnische Mölkky spielen, vier andere spielten das schwedische Rollars. Als die Sieger*innen ermittelt waren, ging es gemütlich an der Hunte nach Hause. Die meisten wollten ja auch ihre Kräfte schonen, für das am Sonntag beginnende STADTRADELN!

 

 

SanaKuKa August XL

 

Es war die erste SanaKuKa XL in der fast zwanzigjährigen Geschichte der Oldenburger Liegeradgruppe. Die Frage ist, ob XL für die Größe und Länge steht oder macht es eher die Farbenpracht und Vielfältigkeit aus?

 

Beim Start zum Teil 1 waren schon ein paar Besonderheiten zu sehen. Die 19 Teilnehmer*innen waren mit auffällig vielen UP´s dabei. Alle hatten ihre Velomobile zu Hause gelassen. Der jüngste Teilnehmer war fast 2 Jahre alt, die weiteste Anreise hatten die Auricher, auf Felge kam ein Teilnehmer aus Nordenham. Ein Geburtstagskind war dabei und die Tourenleitung beschloss den Tross mit Funkgeräten zu sichern. Als Ziel für die Gruppe wurde unter anderem ein Leuchtturm ausgegeben.

 

Die Route war nicht kurz, ging selten geradeaus. Wir schlängelten uns Richtung Westen und kreuzten immer wieder die Haaren. Einer der Höhepunkte war nach dem Regenschauer mit spielerischer Unterstellpause dann das Auslassbauwerk des Petersfehner Rückhaltebeckens der Haaren. Der Leuchtturm war aber auch hier nicht in Sicht.

 

So ging es weiter Richtung Osten. So manches Abenteuer überstand die Gruppe noch, bis wir bei bestem Sonnenwetter auf der Kaffeeterrasse des Leuchtturmes Kaffee und Kuchen zu uns nehmen konnten. So herrlich einfach kann SanaKuKa sein! Anschließend trennte sich die Truppe, ein Teil fuhr zum Ausgangspunkt zurück, die anderen in den Stadtnorden zum Teil 2.

 

Rezept für den 2 Teil: Man nehme einen gemütlichen, nicht zu großen Garten, stellt Getränke und Brot zur Verfügung und baut mit den Ankommenden Gästen ein Fingerfood Büfett. Der Garten der Nachbarin liefert die Spielwiese. So brauchte bei der Begrüßung nur noch geklärt werden, erst essen und dann spielen oder andersrum. Und schließlich machte es dann doch jeder wie er es will. Bei Sonnenuntergang kam der Feuerkorb dazu, so dass die letzten Gäste weit nach Mitternacht den Garten verließen.

 

Vielfältig war die Tour, lang war sie nicht- kurz auf keinen Fall! Reichhaltig war das Büffet, bunt war die Auswahl - kurzweilig die Gespräche und das Spiel. Lang war der Abend und kurz die Nacht. Wir freuen uns schon auf die nächste SanaKuKa (XL).

 

SanaKuKa Juli

 

11 Freunde

auf dem Weg zum Orgelkaffee

 

Deutschland war bei der Fußballeuropameisterschaft schon ausgeschieden. Wahrscheinlich im Gedenken daran trafen sich 11 Liegeradfahrer*innen zur SanaKuKa . Die Tour war klar. Es sollte Richtung Osten am nördlichen Hunteufer entlanggehen. Über die Wege durchs Moor Richtung Etzhorn und dann nach Ohmstede zum Orgelkaffee.

 

Aber der Reihe nach. Bei bestem Wetter umfuhren wir gemütlich die Innenstadt und machten an der Hunte beim Moorhauser Polder eine erste kurze Pause. Die zweite Pause an der Gellener Torfmöörte verbrachten wir spielerisch mit Säckchen werfen. Susanne, Bernd und Olav gingen in das Stechen und machten den Sieger unter sich aus.

 

Unsere dritte Pause war dann auch beim ruhig gelegenen Orgelkaffee am Ohmstedter Friedhof. Hier gab es neben Kaffee und Tee noch einige Stück Kuchen für uns. Wir ließen aber nichts über, so dass die direkt zum Orgelkaffee gekommenen Überraschungsgäste Heinrich und Jan nur noch Kaffee bekamen – sorry! Aber das tat der gemütlichen Kaffeerunde keinen Abbruch, und wir verweilten noch eine ganze Weile an diesem Ort, bis sich alle auf die Heimreise machten. Direkt nach Hause oder mit einem kleinen Umweg über OBI beim Westkreuz.

 

Hier brauchen wir keine Autobahn!
Hier brauchen wir keine Autobahn!

SanaKuKa Juni ist für:

„Wir brauchen keine Autobahn!“

 

Die SanaKuKa Juni war auch mal wieder etwas ganz Besonderes. Die Ersten starteten bei lauwarmem Dauerregen um 9:30 Uhr am Schlossplatz, um mit der geführten Tour gemütlich nach Gut Hahn zu fahren. Die schnelleren wettergeschützten Velomobile starteten um 11:30 Uhr, als nur noch die Fahrbahn nass war. Um 12:30 Uhr trafen sich alle bei der Kundgebung bei Gut Hahn. Wir traten mit dafür ein, dass wir keine A 20 brauchen. Corinna wurde von der NWZ interviewt und sagte: „Die prägnantesten Punkte wurden benannt. Die Bundesregierung will Moore schützen, dieses Projekt steht im Widerspruch dazu.“

 

Nach der Kundgebung war es Zeit für unseren kleinen Tross sich auf den Weg in Richtung Delfhausen zu machen. Hier gab es ausführlich Kaffee und Kuchen, wie sich das für eine richtige SanaKuKa gehört. So war für alle Fahrer*innen der sechs Velomobile, der zwei Liegeräder und der zwei Trikes etwas dabei.

 

Auch auf der Heimfahrt blieben wir wieder vom Regen verschont, aber zu Hause zeigte sich der Regen wieder, so dass mancher noch den Abend beim trockenlegen seines Kellers verbrachte.

 

Loser Haufen mit Abstand an der Eurolinde.
Loser Haufen mit Abstand an der Eurolinde.

 

Von der Reichsmark

über die D-Mark

zum Euro!

 

Die SanaKuKa im Mai lief noch einmal unter dem Motto „Ein jeder fährt für sich!“ Zufälliger Pausenort für fast ein Dutzend Fahrer*innen war bei einer Bank im grünen. In Achternholt, da wo das Geld unter der Grasnarbe liegt. Am 20. Juni 1948 haben dort die Dorfbewohner ihre Reichsmark vergraben und die Währungseiche gepflanzt. Gute 50 Jahre später wurde die Deutsche Mark regelrecht zu Grabe getragen. Nach einer Grabrede über 50 Jahre D-Mark wurde dort die Eurolinde gepflanzt.

 

Keiner der 11 SanaKuKa Fahrer*innen hatte einen Spaten dabei und so blieb es bei einer gemütlichen Kaffee- und Kuchenpause. Und die Frage, wo man seine Euros loswerden kann, anstatt sie hier irgendwo zu vergraben wurde auch gleich noch beantwortet. Unser Philipp, bekannt mit dem orangen Ouest, startet gerade das Projekt „THE JAZZ FILM“. Flyer waren zufällig vor Ort und konnten sogleich verteilt werden. Hier könnt ihr sehen wieviel Euros noch fehlen! Und wenn ihr spendet (jede 50 € Spende wird automatisch verdoppelt), dann seid ihr ja ein Teil der SanaKuKa Mai und Philipp freut sich!

 

In kleinen Trupps ging es wieder nach Hause und ab Montag dürfen wir wieder in der Gruppe fahren – der Sommer kann kommen!

 

 

 

Ach du dickes Ei!

 

Karsamstag, 60 Minuten nach Zwölf in einem Industriegebiet im Ammerland. Zwei UP´s mit einem Hundeanhänger kämpfen bei strahlendem Sonnenschein gegen den Wind. Von Achtern fahren ein, zwei, drei - nein 4 Liegeräder lässig heran. Ein Trike kommt mit Rückenwind herangerollt ebenso fliegt ein Milan ein. Ein großer Kreis wird gebildet. Was ist hier los?

 

Die SanaKuKa hat im April die Stadtgrenze verlassen und an dem frühlingshaften Karsamstag eine Reise in das Ammerland unternommen. Beim Pausentreff sieht man sich auf Abstand - eine große Klön Runde, ein Zuwinken.

 

Es war schön euch alle wieder gesund zu sehen, sich auszutauschen und Pläne zu schmieden. Die Aprilsonne war gut, aber noch mehr freuen wir uns auf die SanaKuKa Mai bei wonnigen Temperaturen!

 

 

„Der etwas andere Frühling?

 

Es geht im Schlossgarten Oldenburg drunter und drüber. „Der etwas andere Frühling“ - Zitat von Angelo Merkel oder so ähnlich – hat im Schlossgarten Einzug gehalten! Trixi, die Chefin vom Schlossgarten hat durch Flatterbandabsperrungen für Abstand zu den Krokussen gesorgt. Aber was einige Teilnehmer*innen der SanaKuKa mit dem Hygienekonzept „Ein jeder fährt für sich“ bei ihrer zufälligen Pause im weitläufigen Schlossgarten entdeckten, entsprach nicht den Abstandsregeln.

 

 

Dicht gedrängt stehen die Krokusse im Schlossgarten, Krokusse aus verschiedenen Haushalten, sogar gemischt mit Schneeglöckchen dazwischen. Wo ist da das Hygienekonzept. In der frühen Nachmittagszeit machten die Teilnehmer*innen durch regelkonformes Verhalten in einer Art Mahnwache im Schlossgarten in der Nähe des Rosengartens auf diesen Missstand aufmerksam.

 

 

Leider war das Wetter dieses Mal nicht ganz auf unserer Seite, so dass gegen 15.00 Uhr die letzten mit kalten Füßen oder Händen den Schlossgarten verlassen mussten. Alle waren aber froh, gemeinschaftlich sich über diesen Missstand und andere Themen ausgetauscht zu haben und freuen sich auf die nächste SanaKuKa in der Aprilsonne!

 

 

The Hidden Art Project

 

Die SanaKuKa Februar fand unter dem bewährten Motto „Ein jeder (Haushalt) fährt für sich!“ So vereinzelt trafen sich 9 Personen aus 6 Haushalten beim Stadtmuseum. Hier stand die verborgene Kunst schon vor der Tür. Für das Stadt Museum beginnt während der Schließzeit ab Ende Februar eine neue Phase. Ohne festen Ort, nutzt es in den kommenden 2,5 Jahren das gesamte Stadtgebiet für verschiedene Veranstaltungen und Ausstellungen. Für uns war es vielleicht der Auftakt, die kommenden Ausstellungen ab und zu bei den nächsten Ausfahrten gelegentlich mal anzufahren. Vielleicht auch mal wieder als Gruppe, bei Sonnenschein und einem lauen Lüftchen. Und vielleicht gibt es in der Nähe auch Kaffee und Kuchen! Wir freuen uns darauf! Es war schön euch zu sehen! Bleibt gesund!

Der ausführliche Film kann über die Internetseite des Stadtmuseums angesehen werden: www.stadtmuseum-oldenburg.de/neuekonturen

 

 

SanaKuKa Januar

 

Am Anfang des Jahres fuhr aufgrund der Corona-Situation wieder „Ein jeder für sich!“.  Über 10 der SanaKuKa Fahrer*innen hatten das Bedürfnis, an einem der höchsten Punkte Oldenburgs Pause zu machen. Der Blick auf Oldenburg war an diesem Tag herrlich. Der „Osternburger Utkiek“ bot hierzu mit seinen drei Hügeln von jeweils ca. 30 Metern Höhe auf einer Fläche von rund 48 Hektar Platz für alle. Auf einem der drei Hügeln lag das druckfrische SattelFest aus.

 

 

Neujahrswünsche konnten zugerufen werden, freundliches Winken wurde erwidert. Gegen 15.00 Uhr war es aber Zeit für die Rückreise. Einige wohnten ja gleich um die Ecke, andere hatten noch über 80 Kilometer nach Hause zu radeln, alleine - „Ein jeder für sich!“

 

 

Neujahrsempfang der Oldenburger Liegeradgruppe

 

 

Der erste virtuelle Neujahrsempfang der Oldenburger Liegeradgruppe ist ohne große technische Probleme über die Bildschirme gegangen. Durch die neuen Möglichkeiten kamen die Teilnehmer*innen nicht nur aus dem Oldenburger Land, auch eine Teilnahme der Freunde der Oldenburger Liegeradgruppe von weiter her war möglich. Neben verschiedenen Orten aus Niedersachsen waren auch Teilnehmer*innen aus Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen, sowie einer Nordseeinsel vertreten.

 

Nach einigen technischen Feinjustierungen zu Beginn entwickelte sich ein lockerer Plausch. Dabei wurde immer wieder Rückblick und Ausschau auf Liegeradveranstaltungen gehalten. Als Fazit des virtuellen Neujahrsempfanges wurde festgehalten, dass neben den üblichen realen Stammtischen auch regelmäßig zu einem virtuellen Stammtisch eingeladen werden wird. So kann in die Planungen der Oldenburger Liegeradgruppe auch der Personenkreis mit einbezogen werden, für die eine Anreise zum realen Stammtisch nur schwer möglich ist. Wir sind gespannt welche neuen Möglichkeiten sich dadurch entwickeln!

 

 

Termine 2021

 

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7. März  ab 19:00 Uhr findet der 1. virtuelle Stammtisch der Oldenburger Liegeradgruppe statt. Der Link zum virtuellen Stammtisch gibt es über die regelmäßige Rundmail und kurz vorher hier. Infos bei Olaf oder Dieter.
(für alle Interessierten mit und ohne Liegerad)