Abstand halten - das geht auch mit fast 2000 Fahrradfahrer*innen!

 

Bei der Fahrraddemo trafen sich einige Teilnehmer*innen im Vorfeld zu Kaffee und Kuchen um gemeinsam gestärkt, zum Pferdemarkt zu fahren. Hier kam noch die eine oder der andere mit Liegerad dazu, des Weiteren noch ca. 1850 andere Radfahrer*innen. Es war wieder mal überwältigend eine so lange Radfahrer*innen Demo zu sehen, die sich einmal komplett um die Innenstadt erstreckte. Redebeiträge und Beiträge der Sondersendung (auch von der Liegeradgruppe) und Bilder von der Demo findet ihr hier.

 

Ankunft vor der Lederwerkstatt
Ankunft vor der Lederwerkstatt

SanaKuKa Juli entdeckt Scorpion im Dornröschenschlaf

Für die SanaKuKa Juli war Wind und eine hohe Luftfeuchtigkeit vorhergesagt. Das sind ideale Bedingungen, um die Liegeradausrüstung zu testen und für nicht überfüllte Pausenstopps. Und diese Versprechen hielt diese SanaKuKa. Wir kreuzten quer durch die Stadt um dann ein ordentliches Stück hoch am Wind nach Munderloh zu radeln. Viele waren mit dem Testergebnis „Liegerad gegen Wind“ zufrieden. In der Alten Ziegelei waren wir zu dieser Zeit fast nur die einzigen Gäste und gleichzeitig die Attraktion neben der Weberei, einer Schmuckwerkstatt und diversen Lederwerkstätten. In einer dieser Lederwerkstätten erinnerte sich der Betreiber an seinen HP Scorpion, vor wenigen Jahren in Hamburg gekauft. Das Rad stand trocken und eingestaubt unter einem Schleppdach und war zum Lieblingsplatz der Hof-Katze geworden. Es hat wenige Kilometer gelaufen und steht ab heute zum Verkauf!

 

Der weitere Weg führte uns über Wüsting, zum Melkhus Tweelbäke. Dieses Teilstück versuchten einige Mitfahrer mit dem Testen der Regensachen zu beginnen. Aber es regnete eindeutig zu wenig und die geschickte Wegführung von Martin und Dieter unter hohen schützenden Bäumen brachte zu wenig Feuchtigkeit. Beim Melkhus gab es wie gewohnt Kaffee und Kuchen. Auch hier waren wir neben 9 wetterfesten Alpakas fast unter uns. Nachdem das Blechdach des Unterstandes erste Regentropfen ankündigte, wagten noch einige den Versuch erneut die Regensachen zu testen. Mein persönliches Testergebnis war aber, eine Jeansjacke reichte von Anfang bis Ende für diese Tour, mit den vier Knöpfen lässt sich bestens die Körpertemperatur regeln und im Sommer ist die kurze Hose die beste Regenhose. Weitere Testergebnisse stehen bei der nächsten SanaKuKa aus.

 

Drei Generationen auf fünf Langliegern!
Drei Generationen auf fünf Langliegern!

SanaKuKa weiterhin im Corona Format - „Ein jeder fährt für sich!“

 

 

Die SanaKuKa Juni:„Ein jeder fährt für sich!“ bewegte sich im südlichen Oldenburg. Als zufälliger Pausenort bot sich hier das bekannte Melkhus Deichweg an. 10 Liegeradfahrer*innen verweilten mit Abstand auf dem großzügigen Gelände des Melkhuses, als 5 Langlieger majestätisch über den Deich fuhren.

 

 

Drei der fünf Langlieger waren älter als ihre Fahrer*innen. Familie M. hatte sich mit drei Generationen auf den Weg gemacht. Opa, Mutter und drei Enkelkinder waren mit den Rädern unterwegs, die der Opa schon in kluger Voraussicht vor über 30 Jahren für die ganze Familie gebaut hatte. Ein herrlicher Anblick für alle!

 

 

Im Laufe des Nachmittags zog sich der Himmel dann wieder einmal zu, so dass viele beschlossen vor dem nächsten Schauer nach Hause zu fahren. Dieses ist den meisten geglückt, unklar ist weiterhin in welchem Format wir die SanaKuKa Juli durchführen dürfen.

 

Gelebte Soziale Distanz im Wald bei Sandkrug.
Gelebte Soziale Distanz im Wald bei Sandkrug.

Ein jeder fährt für sich!

 

Die SanaKuKa am 9. Mai stand zum zweiten Mal unter dem Motto „Ein jeder fährt für sich…“. Das Wetter war sommerlich und so hatten 9 SanaKuKa Fahrer*innen durch Zufall ein ähnliches Ziel. Die beiden Eisdielen in Sandkrug mit dem Waldparkplatz boten einen guten Platz zum Verweilen mit Abstand.

 

Die Disziplin unter den Liegeradfahrer*innen war vorbildlich, sogar die parkenden Räder hielten genauso Abstand, wie die Liegeradfahrer*innen. Da sich einige lange nicht gesehen hatten, war ein kurzweiliger Austausch auf Distanz in der Sonne oder im Schatten, mit Eis oder ohne eine nette Abwechslung zur getrennten An- und Abreise.

 

Auf dem Nachhauseweg träumte so mancher davon, bald wieder in der Gruppe fahren zu können! Und wer weiß, vielleicht ist das schon auf der nächsten SanaKuKa im Juni möglich.

 

Die SanaKuKa beim ZSK bei Kaffeeund Kuchen mit Meerblick.
Die SanaKuKa beim ZSK bei Kaffeeund Kuchen mit Meerblick.

SanaKuKa März

mit Sonnenbad am Meer!

Mit 9 Liegeradfahrer*innen ging die SanaKuKa in Richtung Zwischenahner Meer. Wir schlängelten uns zwischen Bahnlinie und Woldlinie nach Westen. Bei blauem Himmel erreichten wir das Café des ZSK. Nach reichlich Kaffee und Kuchen ging es über den Kleinbahn-Weg zum Portsloger Damm. Hier verließen uns die Mitradler*innen aus dem südoldenburgischen Land, um über Klein Scharrel nach Hause zu kommen. Die Oldenburger Gruppe radelte weiter über die Wildenlohslinie nach Hause. Im Gepäck hatten wir alle reichlich Vitamin D von dieser sonnigen Tour.

 

Der alte Mann und das Meer (und zwei andere Typen)! Die SanaKuKa März 2020.
Der alte Mann und das Meer (und zwei andere Typen)! Die SanaKuKa März 2020.
Rückenwind, glatter Belag, autofrei ...
Rückenwind, glatter Belag, autofrei ...

SanaKuKa entdeckt kuriose Fakten aus Europa

 

Am Samstag, den 8. Februar schaute gegen Mittag vorsichtig die Sonne vom Himmel. Gerade als 8 SanaKuKa Fahrer*innen starteten, um sich zuerst an der Karlstraße (VHS) auf Entdeckungsreise durch Europa zu machen. Wir schauten uns eine Ausstellung über unseren Kontinent an und machten dabei überraschende, spannende und vor allem lustige Entdeckungen. Wir fanden Antworten auf Fragen wie: „In welchem Land schlafen die Kühe am gemütlichsten?“, „Wie lautet der längste europäische Ortsname mit unglaublichen 58 Buchstaben?“ und „Wo befindet sich die am höchsten gelegene Toilette?“. Weiteres nützliches oder unnützes Wissen, wie man etwa in der Landessprache flucht und seinem Gegenüber standesgemäß den Satz „Du bist so hässlich wie ein Salat!“ an den Kopf wirft, fand ebenso Erwähnung wie sonderbare Traditionen und gewöhnungsbedürftige Nationalspeisen. Am besten gefiel uns aber das Gesetz eines europäischen Landes, dass Fahrzeuge von Fahrzeughaltern, die mit über 1,5 Promille fahren, einfach zwangsversteigert werden.

 

Nach dieser kurzweiligen halben Stunde zeigte sich erneut die Sonne. So entschieden wir uns für die große Runde um den Bornhorster See, entlang an der Hunte, über Gellen zum Fuchsberg, weiter durchs Ipweger Moor den Geestrandrücken hinauf nach Wahnbek Hier kehrten wir ein, zu Kaffee und Kuchen. Auf dem anschließenden Heimweg löste sich unsere Gruppe nach und nach auf, so dass alle Oldenburger im hellen zu Hause ankamen.

 

SanaKuKa Januar

Die TeilneherInnen der SanaKuKa im Oldenburger Crossboccia Stadion.
Die TeilneherInnen der SanaKuKa im Oldenburger Crossboccia Stadion.

Die 1. SanaKuKa 2020 fand wie gewohnt mit guter Beteiligung statt. Wir starteten am Samstag, den 04. Januar um 13.00 Uhr am Westkreuz und führten in alter Gewohnheit wieder eine Tour mit Kendama und Crossboccia sowie Panettone, Linzer Torte und Sektempfang durch. Die Fahrradkilometer waren dabei zweitrangig. Die Temperaturen waren mild, die Geburtstags-lieder gingen leicht über die Lippen und für Baileys war auch gesorgt! Alles wieder mal große Klasse! Genau wie die Vorplanung für das Große Oldenburger Liegeradtreffen GOL!

Der Spruch der Saison 2019

 

 

 „So individuell wie die Räder sind auch die Fahrer!“

 

 (Heike Götz in der Sendung „Landpartie“ im NDR am 15.09.2019

 

 über die Oldenburger Liegeradgruppe)

 

 

... Danke, Heike!